©2014 Christina Horn
 

Methoden: Aromatherapie

Was versteht man darunter?

AromatherapieDie Aromatherapie ist eine antike Heilmethode. Mit Hilfe von essentiellen Ölen beeinflusst man das ganze Körpersystem, sprich Lymphsystem, Nervensystem und Hormonsystem. Essentielle Öle beruhigen, stimulieren oder gleichen aus.
Essentielle Öle sind ein natürliches Konzentrat aus der Pflanze und werden aus Blütenblättern, Pflanzenblättern, aus der ganzen Pflanze, aus Samen und Früchten aus Grass, aus Holz und Rinde, Wurzeln oder Harz und Gummi gewonnen. Alle essentiellen Öle sind wässrige Substanzen und flüchtig (Alkohol). Jede einzelne Essenz riecht anders.
Essentielle Öle werden sowohl durch Inhalation wie auch trans-cutan (durch die Haut) aufgenommen. Bei der Inhalation wird der Duft über die Geruchsknospen an den Hypothalamus weitergereicht und beeinflusst von dort das vegetative Nervensystem (Organe, Psyche) und das Hormonsystem. Die Wirkung tritt nach 3-7 Minuten ein. Bei der trans-cutanen Aufnahme werden die Essenzen über die Poren der Haut aufgenommen. Sie wirken nach 15-20 Minuten.
Aromatherapie kann in verschiedenen Varianten angewendet werden: Duftlampen, Inhalation, Dampfbad, Sauna, Bäder, Kompressen, Massagen, äußerliche Anwendung nach Verdünnung (z.B. Parfum), Kosmetika

Nebenbei: mit Hilfe essentieller Öle kann ein Körper hunderte von Jahren konserviert werden.
 

Indikationen:

• Muskuläre Verspannungen
• Bindegewebsschwäche
• Erhöhte Hautspannung
• Schlechte Hautdurchblutung
• Unreine Haut
• Geschwächtes Immunsystem
• Atembeschwerden
• Kopfschmerzen
• Verdauungsprobleme
• Gestaute Energiebahnen
• Stress
• Antriebslosigkeit
• Stimmungsschwankungen
 

Kontraindikationen:

• akute Entzündung, Fieber
• Blutdruckkrisen
• Blutungen, frische Verletzungen
• regelmässige Einnahme von Medikamenten (Kreuzreaktionen)
• Akute Psychose
• Schwangerschaft bis zur 16 Woche